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Wenn Nähe Angst macht

Viele von uns haben verdammt große Angst vor Nähe. Denn Nähe bedeutet: „Ich zeige mich dir, genauso, wie ich bin“. Und das macht Angst.
Doch in Wahrheit, ist es nicht die Nähe, die uns ängstigt. Sondern die Angst nicht geliebt zu werden, und zwar genauso, wie man ist. Die Angst, im Moment der Schwäche abgelehnt zu werden. Nicht gut genug zu sein.

Ist Frühförderung für Kinder wirklich immer sinnvoll oder setzt es Eltern mehr unter Druck als allen Beteiligten lieb ist?

Immer öfter kommen besorgte Eltern in meine Praxis und fragen mich, wie sie ihrem Kind die beste möglichste Förderung zukommen lassen können, ohne sich selbst dabei zu überlasten. Viele Eltern sind berufstätig stark eingebunden und die damit verbundenen Verpflichtungen sind groß. Hinzukommt der immer größer werdende Druck der so genannten „Frühförderungsmöglichkeiten für Kleinkinder“.

DIE DU-KANNST- ALLES-SCHAFFEN- MOTIVATIONSLÜGE

Ziele stecken, positiv Denken, Alles-schaffen- können-Floskeln … das ist sicher manchmal hilfreich. Doch dann gibt es eben auch Dinge, die können wir nicht steuern. Dieses Ding, von dem wir so gerne hätten, dass es voll und ganz auf uns hört, nennen wir Leben. Klar würden wir es gerne im Griff haben. Doch glaubt mir, dieses Spiel wäre viel zu einfach – und erfüllt nicht den Zweck unseres Daseins. Das einzige das wir wirklich steuern können, ist, wie wir dem Leben antworten.

SOCIAL MEDIA – ISOLATION MAL ANDERS

Eine Kurzgeschichte von Katharina Pommer… John war kein auffälliger Mann. Gut er trug einen auffälligen Haarschnitt und oftmals Hosen, die viel zu kurz waren, vermutlich noch aus Studentenzeiten, doch wen stört es? Er ging regelmäßig seinem Job nach, den er kurz nach seinem Abschluss auf Empfehlung seines Dad`s erhielt und hatte es bereits zu zwei Beförderungen gebracht. Er liebte es, nach der Arbeit noch in das Pub, gleich an der Strassenecke zu seinem Büro zu gehen um noch ein Bier zu trinken. Was war schon dabei? Es gab niemanden, der auf ihn wartete.

INTUITION ODER VERSTAND

Das Problem ist, dass die meisten von uns in der Zeit der „dunklen Erziehung“ groß wurden. Bis in die 70er Jahre glaubte man, dass Säuglinge keine Empfindungen haben, es wurden sogar OP`s ohne Betäubung an ihnen durchgeführt, Säuglinge wurden isoliert, indem sie stundenlang alleine in Bettchen liegen mussten und auf Nahrung und Zuwendung verzichteten. Ein absolut bedrohlicher Zustand! Das hatte fatale Auswirkungen auf unser WOT und somit auch auf unsere Gesellschaft und die Fähigkeit glücklich zu sein!