Wie viele von euch wissen, habe ich letzte Woche meinem 5. Kind, der kleinen Anna Kaleja Avalon das Leben geschenkt.

Wir sind überglücklich, ein gesundes und überaus entzückendes kleines Mädchen in unseren Armen halten zu dürfen. Sie ist ein Himmelsgeschenk und wir genießen einander sehr.

Danke für all eure Glückwünsche!

Worum geht es heute?

Intuition, Eigenverantwortung, Fremdbestimmung, frühkindliche Bindung und warum es vielen von uns so schwer fällt, das Leben zu leben, das den eigenen Wünschen entspricht!

Während jeder Reise im Leben, entsteht etwas, das uns emotional, spirituell und geistig wachsen lässt.

Davon war und bin ich seit vielen Jahren überzeugt.

Das Leben wirft uns stets Bälle zu, die wir auch spielen können oder zumindest in der Lage dazu sind es zu lernen, auch, wenn wir es manches Mal nicht ganz glauben können.

Dieses Jahr wuchs nicht nur ein neues Leben in mir heran, sondern auch zahlreiche Erkenntnisse und neue Sichtweisen über das Leben, Beziehungen, Begegnungen, Träume und Visionen.

Bei jeder Geburt, physisch oder auch geistig, fordert uns das Leben oftmals heraus, ganz tief in uns zu gehen, um neues hervor bringen zu können.

Alles was geboren werden möchte, seien es Kinder, Gedanken, Unternehmen, Visionen oder Ideen, braucht unsere Energie, unseren Einsatz, Fokus, Kraft und Liebe.

Es fordert uns heraus, einzutauchen in die Tiefen unserer Seele und Antworten zu finden, auf Sehnsüchte, Verletzungen, Hoffnungen und Träume.

Oftmals fällt vielen gerade diese tiefe Schau nach Innen, sehr schwer.

Denn sie ist meist unbequem, fordernd, mitunter macht sie sehr verletzlich und bringt uns an Orte in uns selbst, die wir lange zu meiden wussten.

Natürlich nicht aus selbst- Sabotage oder Ignoranz, sondern vielmehr aus einem Schutz fürs eigene Überleben heraus.

Sobald etwas uns fordert, sei es eine Beziehung oder ein Umstand, der uns so sehr schmerzt, dass wir ihm nicht entrinnen können, entwickeln wir Strategien, um trotz dieser Beziehungen und Umstände überleben zu können.

Meist kommen diese Strategien aus der Kindheit und sind tief in unserem Unterbewusstsein vergraben.

Wenn wir uns jedoch als Erwachsene bewusst darauf einlassen, uns der Welle der Erweiterung unserer Potentialfelder hingeben, entstehen einzigartige und neue Orte in uns, die den Boden für neue Samen mit sich bringen.

Samen, die zu kräftigen Pflanzen aufgehen, fernab jeder Überlebensstrategie und die uns genau die Ernte bringen, nach der wir uns so lange gesehen haben.

Kurzum: jedes Tal birgt die Gelegenheit, Kraft und Proviant für den nächsten Gipfel zu sammeln.

Einen Gipfel, den wir zuvor womöglich nicht sehen konnten.

Doch zuerst müssen wir das nötige Wissen über den Berg, der vor uns liegt, im Tal suchen.

Was war eines meiner Täler in diesem Jahr?

Woraus lernte ich erneut, wie wichtig es ist der eigenen inneren Stimme zu vertrauen und dass alles im Leben, das uns begegnet, eine kostbare Botschaft beinhaltet, die uns den Pfad zu den oben erwähnten neuen, inneren Orten bereit legt?

Vielleicht wissen einige von euch, dass wir lange mit der vermuteten Diagnose Down Syndrom zu tun hatten, einige Magazine wie z.B Brigitte, Leben und Erziehen und Sein hatten über uns berichtet.

Es hat sich, nach langer Fehldiagnostik, mit der Geburt unserer kleinen Maus heraus gestellt, dass sie völlig gesund und munter ist.

Somit waren die Vermutungen Dritter schlichtweg falsch. Und unsere Intuition, die stets sagte: „es ist alles in Ordnung“war die richtige.

Es war, wie du dir sicherlich vorstellen kannst, eine sehr anspruchsvolle Zeit und wie wir alle wissen, sind anspruchsvolle Zeiten immer die besten um Innenschau zu halten, zu reflektieren und neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Wenn wir von anderen die vermeintliche „Wahrheit“ gesagt bekommen, dann ist es, je nach Gewichtung der Thematik, ein Kraftakt der eigenen Stimme weiterhin zu vertrauen.

Kennst du solche Situationen?

Gab es Menschen, die Dir sagten: Das geht nicht! Oder Das schaffst du nie! Oder „so sieht es um dich aus!“

Und jede Faser deiner Selbst sagte: „Nein, mein Bauchgefühl sagt etwas anderes!“

Wenn wir gelernt haben darauf zu vertrauen, sind wir in der Lage ein selbstbestimmtes Leben zu führen oder die Optionen vernünftig abzuwägen.

Wenn wir jedoch gelernt haben, der Stimme anderer mehr zu vertrauen, finden wir uns und unser Leben oftmals in den Händen Dritter wieder.

Wir fühlen uns Fremdbestimmt, als „Diener“ anderer, sind wenig in der Lage unsere eigenen Gefühle wahrzunehmen und heraus zu finden:

„Was will ich in dieser Situation, Beziehung, Lage eigentlich wirklich, wirklich, wirklich?“

In diesem Newsletter möchte ich meine Erkentnisse und Antworten gern mit dir teilen.

Außerdem Berichte ich dir, was ich so neues entwickeln und gestalten durfte, z.B. entstand ein neuer Podcast, den ich gemeinsam mit meinen Lebensgefährten ins Leben rief:

MINDSH!FT PODCAST

Eine Einladung für die vielen Perspektivwechsel im Leben. Den Link dazu findest du unten.

Es kostete mich einige Überwindung mit dem Podcast in die Öffentlichkeit zu gehen, denn er ist sehr privat, intim und voller Inhalte, die einen großen Mehrwert für Menschen bieten, vielfach neue Erkenntnisse anbieten, jedoch viel an Mut und sich zeigen bedurfte- deshalb veröffentlichte ich ihn letzten Endes auch und bin sehr dankbar für das großartige Feedback das wir bisher dafür erhielten.

Letztes Endes findet alles ins Leben, was geboren werden möchte.

Ja manches Mal braucht ein neuer Weg einfach auch nur Mut und Vertrauen.

Ich freue mich sehr, wenn du uns dazu dein Feedback gibst!

Was sind nun die Erkenntnisse?

Wieder einmal lernte ich meiner inneren Stimme zu vertrauen. Denn die sagte stets: Unser Baby ist gesund.

Jeder Mensch hat sie. Diese Stimme. Nur wie oft folgen wir jenen Stimmen der anderen?

Bei dem einen ist sie leiser, als bei den anderen.

Manch einer hört sie klar und deutlich, ein anderer nur, wenn er meditiert, ein Ritual

macht, einen Spaziergang oder Urlaub macht oder Hilfe bekommt- durch einen Mentor oder Therapeuten.

Unterm Strich haben wir sie jedoch alle.

Diese eine wahre Stimme in uns. Den Wegweiser und Kompass der Seele.

Es ist unmöglich sie zu verlieren, jedoch wahrscheinlich dass sie im Laufe des Lebens verschüttet wird.

Denn sie braucht viel Zuwendung und Fürsorge, ähnlich einem Neugeborenen will sie liebevoll umsorgt werden- und zwar täglich.

Jeder von uns lernte, täglich seine Zähne zu putzen.

Doch kaum jemand lernte, die eigene Seele täglich von all dem Schlack zu befreien, der die innere Stimme umhüllt.

Für viele ist es so, dass diese innere Stimme nach und nach immer mehr verschüttet wurde und dadurch der Zugang einfach nicht mehr da ist.

Dann denken wir: Ich habe sie einfach nicht!

Vielleicht wurde sie dadurch verschüttet, dass man Traumata erlitt, Verletzungen oder einfach zu oft hörte, dass Autoritäten genau wissen, was für uns das Beste ist, man selbst jedoch nicht.

Man hat in Folge das Gefühl keinen „inneren Draht“ mehr zu haben.

Das strengt die Psyche und den Selbstwert extrem an und entmutigt.

Es macht müde, depressiv, die Lebensfreude, der Enthusiasmus versiegt und man führt das Leben eines Muggels (entzauberter Seele).

Dann wandeln wir innerlich ausgelaugt oder getrieben durch den Alltag und finden in uns kaum Halt und Ruhe.

Jedem passiert das mal. Vor allem, wenn wir unter Stress stehen.

➡️ Umso wichtiger ist es, sich täglich eine kleine Auszeit für sich selbst zu gönnen.

Da reicht es schon, einmal das Fenster zu öffnen, tief ein und auszuatmen und kurz die Augen zu schließen.

Ich glaube, die SEHNSUCHT, die innere Stimme wieder zu finden, kennen immer mehr Menschen und das ist auch gut so.

Vor allem hier in Deutschland und Österreich suchen viele danach.

Denn, wie sich heraus stellte, sind die Folgen der beiden Kriege größer als wir je vermutet hatten!

Lass mich dir die Zusammenhänge erklären.

Denn es ist sehr wichtig das zu verstehen.

Immer mehr Menschen leiden an Depressionen, Ängsten, Orientierungslosigkeit, Selbstzweifel, Scheidungen, Trennungen, wie nie zuvor und es wird für 2030 prognostiziert, dass es jeden zweiten betreffen wird.

Ich finde, wir müssen gemeinsam etwas dafür tun, dass diese traurige Prognose nicht eintreten wird.

Das erste ist: Aufklärung.

Wir Menschen im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Digitalisierung und weltweiten Vernetzung verlaufen uns oftmals in den großen Möglichkeiten der vielfältigen Wahlmöglichkeiten, die wir haben, in der Perfektionsdenke und dem Druck, der vor allem beruflich immer größer wird.

Dadurch kommen wir oftmals an Pfade, die nicht die unseren sind, weil wir zu sehr auf andere, als uns selbst hören.

An dieser Stelle laufen wir Gefahr in Abhängigkeiten zu geraten.

Und genau in dieser Abhängigkeit befanden sich unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.

Es gab, durch die so genannte „schwarze Pädagogik“ der Kriegszeit, bis hin in die 70 er Jahre andauernden, und das Hitler Regime eine absolute Gehorsam gegenüber Obrigkeiten.

Eigene Meinung, Individualität und das Vertrauen auf die innere Stimme war unter Androhung der Hinrichtung oder vehementen Strafen verboten.

Was ist das Resultat?

Mehrere Generationen, die stark autoritär erzogen wurden und somit einfach verlernten- abtrainiert bekamen- der inneren Stimme zu vertrauen, eigene Wege zu gehen und Individualität hart erkämpft werden musste.

Eine schwer traumatisierte Folge an Generationen folgte. Denn die Erlebnisse des Krieges waren furchtbar und kaum zu verarbeiten.

Viele Kinder litten unter Gewalt oder Ignoranz der traumatisierten Eltern und tun es heute noch.

Dr. Klees stellte fest, dass Paarkonflikte, aber auch auffällige Verhaltensweisen bei Kindern und Erwachsenen zu über 80% mit den Erlebnissen der eigenen traumatischen Kindheit zu tun haben.

Paare, die hoch strittig sind, haben meist durch den Krieg traumatisierte Eltern gehabt.

Oftmals verdrängten sie die kalte und harte Kindheit und sagen: „es war alles gut.“

Sie tendieren dazu ihre Eltern zu idealisieren, weil sie nur dadurch überleben konnten- ein gesunder Verdrängungsmechanismus.

Ich habe dieses Jahr meine Weiterbildung zur Bindungstherapeutin abgeschlossen und werde darüber in Zukunft sehr viel berichten.

Einerseits weil mich die frühkindliche Prägung schon immer faszinierte, andererseits weil es nun endlich zahlreiche, wissenschaftlich belegte Studien dazu gibt, wie entscheidend und prägend sich die Geschichte unserer Ahnen auf unser Leben heute auswirkt.

In meiner Arbeit mit „The Process“ gehe ich seit vielen Jahren darauf ein, jetzt haben wir endlich weltweite Untersuchungen dazu.

Das freut mich sehr und zeigt, wie wichtig diese Arbeit ist.

Aber auch, wie schwer es in der Vergangenheit war, damit die breite Masse zu erreichen.

Ich verstehe mich als Aufklärerin

Dahingehend, dass ich überzeugt davon bin, dass wir uns nur dann mit uns und anderen aussöhnen und verstehen können, wenn wir uns mit unserer Geschichte aussöhnen und über die psychologischen Mechanismen Bescheid wissen.

Aus diesem Grund gebe ich das meiste Wissen darüber kostenfrei heraus, in Interviews, auf Facebook, auf Kongressen, in meinem Podcast.

Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie wichtig es ist, dass wir uns mit diesem Wissen befassen, das ist echte Friedensarbeit, die wir da gemeinsam in die Welt tragen können.

Jeder einzelne, der beginnt sich mit sich selbst, der eigenen Biografie und den Auswirkungen auseinanderzusetzen, übernimmt eine Verantwortung, nicht nur für sich, sondern auch für andere.

Ich habe eine Klientin letztes Jahr begleitet, die sehr introvertiert war und die Diagnose: Posttraumatische Belastungsstörung erhielt. Sie wurde nach der Geburt ihres ersten Sohnes mit lange verdrängten Erinnerungen an ihre Kindheit konfrontiert. Ihr Vater war ein Nachkriegskind und nicht besonders liebevoll. Ihre Mutter bestrafte sie mit schweigen sobald sie ihre eigenen Wege gehen wollte und nicht gehorsam war.

Außerdem las die Mutter, wie beinahe alle Frauen während des Hitler Regimes, das Buch von J. Harrer: „Die deutsche Mutter und ihr Kind“ und erzog meine Klientin entsprechend.

Keinerlei Zuwendung, Fürsorge oder Liebe, alles war auf das nötigste beschränkt, denn laut Harrer müsse man ein Kind weitgehend sich selbst überlassen und jede Art der Zuwendung meiden.

Ja, von Beginn an.

Als Baby schrie sie deshalb stundenlang alleine bis zur vollkommenen Erschöpfung.

Rund 80 Prozent aller nun Erwachsener erlebten so eine Kindheit und können sich kaum noch bewusst daran erinnern.

Doch das Unterbewusstsein, das Stammhirn hat diese Erlebnisse eingespeichert und ruft sie jedes Mal ab, wenn wir unter Stress stehen, in nahen Beziehungen Konflikte haben, erschöpft sind oder uns etwas vornehmen, das uns Freude bringen sollte, aber feststellen, dass wir es nicht zulassen können.

Dann fragen wir uns:

  • Warum tappen wir immer wieder in miese Beziehungen?
  • Wieso fällt es mir so schwer an mich zu glauben?
  • Warum vertraue ich nur mir selbst und niemanden sonst?
  • Wieso bin ich so sensibel?
  • Warum leide ich an Depressionen?
  • Wieso gelingt es mir nicht fokussiert zu bleiben?
  • Warum esse, rauche, trinke ich übermäßig und kann nicht aufhören obwohl ich es aber will?
  • Warum fühle ich mich fremd auf dieser Welt?
  • Wieso habe ich das Gefühl hier nicht hin zu gehören?
  • Warum gibt es nichts was mir Freude macht?
  • Warum reisse ich mir den Hintern auf und verdiene trotzdem zu wenig?

 

All diese Fragen beantwortet unsere Biografie und die der Ahnen.

Wenn wir diese Tiefen und Zusammenhänge verstehen, verstehen wir uns und finden Antworten. Antworten, die uns neue Pfade betreten lassen. Dauerhaft. Außerdem sind sie dann in der Lage unserem Leben eine neue Richtung zu geben.

Das Verstehen und erkennen der eigenen Biografie und jener der Ahnen, reicht oftmals dafür schon völlig aus!

Wenn wir denken uns selbst und die innere Stimme verloren zu haben, lohnt sich der Blick zurück- in unsere Vergangenheit.

Wenn wir selbst unserer inneren Stimme nicht mehr vertrauen können, sind wir gezwungen auf andere Instanzen zu vertrauen.

Und dann beginnt das Spiel von vorne.

Menschen, die uns sagen, was das beste für uns ist.

Wenn wir Glück haben geraten wir an wohlwollende, sehr intuitive Menschen, die uns eine Weile begleiten und uns dabei helfen unsere innere Stimme wieder zu finden. Wenn wir weniger Glück haben, geraten wir an jene, die uns von Ihnen abhängig machen.

Eventuell Ärzte, Gurus, Lebenspartner, Lehrer, Kollegen- usw…oder wir haben das Gefühl rebellieren zu müssen, gegen jeden und gegen alles.

Das ermüdet und erschöpft auf Dauer.

Es schafft Distanz zu anderen Menschen und sorgt dafür, dass wir uns zu Einzelgängern entwickeln.

Die zwar Beziehungen erleben können, aber nicht wirklich nah miteinander leben können.

Und all jene Menschen, die uns auf der Reise durchs Leben begegnen, während wir auf der Suche sind, den einen Teil in uns „nachzubeeltern“, der aufgrund mangelnden Wissens der Eltern oder fehlgeleiteter Autoritären Strukturen der schwarzen Pädagogik, so sehr im Mangel ist, sind großartige Meister darin; uns- meist über unsanfte Umwege- zurück zu uns selbst zu führen.

Was hilft konkret?

1. Das Ansehen der eigenen Biografie und jener der Ahnen, mit Hilfe eines professionellen Menschen.

Da ich persönlich wenig von langjähriger Analyse halte, entwickelte ich dazu meine Methode The Process. Durch geschickte Fragen, erkennen wir sehr schnell die Mechanismen unseres Unterbewusstseins und den darin verborgenen Überlebensstrategien.

2. Nachbeeltern. Was bedeutet das genau: jeder von uns wird mit einer Frage geboren, nach dessen Antwort er sich ein Leben nach sehnt:

Wo bist du?
Wo bist du, der mich nährt, mich bedingungslos liebt, mich hält, mir Sicherheit gibt, mich stets umsorgt und sieht?
Wird diese Frage von den Kindheitsbegleitern nicht oder nur eingeschränkt beantwortet, suchen wir diesen Einen, in unserem Partner, den Kindern, Kollegen, Chefs, Gurus, Lehrern, in jedem der nur im Ansatz danach aussieht uns geben zu können wonach wir suchen. Und dabei können wir nie wirklich erwachsen werden. Wir werden immer wie kleinere, abhängige, hungrige Kinder und Opfer bleiben, die nach dem Retter schreien.

  • Höre mich endlich!
  • Verstehe mich!
  • Stille meinen Hunger nach Liebe!
  • Trage mich durchs Leben!
  • Zeig du mir wo es lang geht
  • Halte mich
  • Liebe mich, bedingungslos
  • Kümmere dich um mich

 

Dadurch entstehen massive Konflikte in Beziehungen.

Das beste Projektionsfeld der eigenen unerfüllten Sehnsüchte der Kindheit sind unsere nahen Beziehungen.

Deshalb ist es so wichtig sich in der Tiefe damit auseinander zu setzen, welch hungriges Kind in uns begraben liegt. Das geht dann am besten, wenn wir dabei achtsam begleitet werden.

Denn der Abstieg in diese Tiefen gleicht dem Aufstieg auf einen sehr hohen Berg. Und das tut man am besten mit einem bewanderten Bergführer.

Denn nur so können wir uns aus Abhängigkeiten befreien und zu dem erwachsenen Menschen werden, nach dem wir uns sehnen.

Aber oftmals tappen wir erst dann aus der Abhängigkeitsfalle, wenn uns etwas „Negatives“, wie ein Schicksalsschlag begegnet und dann fragen wir uns bestenfalls: „Was habe ich eigentlich damit zu tun?

Welcher Teil in mir sucht noch nach dem einen Menschen, der die wo bist du Frage beantwortet?“

Das ist menschlich und natürlich.

Erst wenn wir „nicht mehr können“ beginnt oftmals die Reflexion und Suche.

Das ist völlig in Ordnung.

Hauptsache sie beginnt.

Ohne Scham und ohne Schuldgefühle.

Und damit ist es wichtig sich klar zu machen, dass niemand von uns versagt hat, wenn er auf Entdeckungsreise geht, oder Schicksalsschläge erfährt, sondern unfassbar vieles gewinnen wird.

Wir finden uns in schlechten Beziehungen wieder, negativen Arbeitsfeldern, geben uns Süchten hin, landen im Burn oder Bore Out, fühlen uns so schlecht beraten, dass wir oftmals einfach nur dadurch erkennen: „ich muss wieder mehr auf mich selbst hören, meine innere Stimme, meine Quelle in mir.

Und das kann ich am besten dann, wenn ich mich den verborgenen Orten in mir zuwende.

Auch diese Begegnungen sind also kostbare Wegweiser, wieder mehr auf unsere innere Stimme zu vertrauen.

Sobald wir dies anerkennen, verschwinden diese Menschen und Umstände meist aus unserem Leben oder sie begegnen uns anders- loyaler, respektvoller und angenehmer. Wir nehmen das Leben dann anders wahr. Irgendwie entspannter.

Wir selbst begegnen uns dann ebenso respektvoller, loyaler, liebevoller.

Und zwar meist erst dann, wenn wir dem kleinen Wesen in uns die „Wo bist du Frage“ beantworten konnten.

Nicht indem wir sie ein Leben lang im anderen suchen.

Sondern indem wir, durch den anderen, erkennen, dass wir selbst jene sind, die sie am

Besten beantworten können, indem wir erwachsen werden, uns anderen anvertrauen und lernen uns selbst Fürsorge zu schenken.

Dazu braucht es ein sich öffnen.

Damit wir zu dem werden können, der wir sein wollen, brauchen wir zuerst die Erfahrung eines Gegenübers, das uns das gibt, wonach wir uns sehnen.

Sehr gute Therapeuten wissen das und arbeiten entsprechend damit.

Denn der Großteil kann erst durch die Erfahrung mit liebevollen Menschen die eigenen verborgenen Schatten der Kindheit zurück lassen.

Sich anzuvertrauen fällt aber vielen schwer. Die meisten sagen: das brauche ich nicht.

Etwa 56 Prozent aller Menschen, glauben, dass sie nur sich selbst vertrauen und niemand anders an sich heran lassen können. „Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“ lautet deren Devise.

Vielleicht kennst du diese oder bist selbst einer davon?

Diese Menschen haben in ihrer frühkindlichen Zeit gelernt, dass es wenig verlässliche Menschen in ihrem Leben gibt und entwickelten in Folge schon sehr früh eine Überlebensstrategie: „Ich kümmere mich um mich selbst, denn da draußen tut es niemand.“

Man wird zum Einzelgänger- vor allem in Notsituationen. Wir ziehen uns zurück, sind skeptisch und vertrauen anderen wenig. Man fühlt sich unverstanden und sehnt sich nach dem einen Menschen der kommt und einen versteht- oftmals vergebens- denn irgendwann enttäuschen sie einen doch alle- denkt man insgeheim.

Auch hier treffen wir vermutlich auf Menschen die uns dabei unterstützen, wieder Nähe in Beziehung zuzulassen.

Das macht das Leben an sich schon gut.

Oftmals denken wir dann aber: „Diese Leute klammern, engen mich ein, wollen immer was von mir…“ Ja womöglich ist das auch so, doch sie sind da, um uns genau dabei zu helfen, den alten Schmerz naher Beziehungen zu heilen.

➡️Wir brauchen einander um den Schmerz alter Zeiten zu überwinden!

Deshalb: öffne dich, vertraue dich an! Durchbrich das alte Muster, alles alleine schaffen und bewältigen zu müssen!

Wie du siehst, gibt es vieles an wissen zu teilen und ich freue mich wenn du mir weiterhin folgst auf

MINDSH!FT PODCAST

Podcast #001 | Warum wir diesen Podcast machen

Hier kannst du den Podcast kostenfrei abonnieren:

SoundCloud
Spotify
iTunes

Was gibt es noch?

In 2019 arbeite ich an der Fertigstellung meinem ersten Buch, das im Herbst 2019 mit Hilfe eines wunderbaren Verlages herauskommen wird. Darauf freue ich mich sehr weil ich seit nunmehr zwölf Jahren an diesem wunderbaren Buch arbeite und es nun endlich erscheinen darf.

Facebook

Katharina Pommer

Instagram

Katharina Pommer

BLACK WEEKEND AKTION !!!

Außerdem findet aufgrund der Babypause ein einziges Seminar im Januar 2019 statt, ich verschenke dafür die Tickets innerhalb meines Rauhnachtspaketes und lege für dich noch einen Rabattcode von 20% drauf.

Gib dafür bei der Bestellung folgenden Gutscheincode ein: BlackWeekend

Hier kannst du es buchen:

Rauhnächte Online-Event 2018/2019

Außerdem arbeite ich an der neuen online Ausbildung für den Process Therapeuten. Nachdem die erste Ausbildung ein großer Erfolg war und immer mehr Kolleginnen und Menschen danach fragen, ob ich weiterhin ausbilde, sage ich JA!

Ich werde im Frühjahr mehr dazu berichten. Schreib mir bitte, wenn du Interesse hast, dich weiter zu bilden, dann setze ich dich auf die Warteliste für alle Teilnehmerinnen und Interessenten!

Des Weiteren arbeite ich gemeinsam mit meinem Lebenspartner Norman Glaser vom MARKENREBELL ein Personal Branding für Führungskräfte und Startups: alle Infos dazu finden Sie hier:

Setze als Marke ein Zeichen!

Und natürlich sind meine Coachings und Therapien nach wie vor buchbar, aber erst wieder ab Februar und da nur begrenzt!

Ich freue mich sehr auf dich, 2019 und alles was uns das Leben bringt!

Umarmung von Deiner

%d Bloggern gefällt das: